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UTOPiA 2016: Jugendliche Impulse für die Zukunft der Region

Ob der „Juckel-Tripper“ schon bald über Südwestfalens Straßen „juckelt“ oder das „Gap Year“ zwischen Soest und Siegen salonfähig wird, lässt sich heute kaum sagen. Fest steht aber: Die Ideen, mit denen die jungen Leute ihre Heimatregion Südwestfalen zukunftsfähig machen wollen, sind klug, originell und reizvoll zugleich. UTOPiA 2016 wird konkret.

Bild oben: Rauchende Köpfe: Mit großem Engagement erarbeiteten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei UTOPiA 2016 Ideen und Projekte für die Zukunft ihrer Heimatregion (Foto: Südwestfalen Agentur)
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Zum zweit­en Mal trafen sich Ju­gendliche und junge Erwach­sene am Sam­s­tag (19. Novem­ber) auf Ein­la­dung der Süd­west­falen Agen­tur zur Ju­gend­kon­ferenz „UTOPi­A“. Nach der Pre­miere im ver­gan­ge­nen Jahr in Hilchen­bach wurde dies­mal in der Rock + und Pop Fab­rik Iser­lohn-Let­mathe disku­tiert, nachge­dacht, ent­wor­fen und ge­plant. Was zie­ht die jun­gen Leute nach Süd­west­falen? Was hält sie fern? Wie kann die Re­gion au­then­tisch ver­mark­tet wer­den? Wie lässt sich Süd­west­falen bess­er mo­bil­isieren? Fra­gen gab es genug. Dabei kon­n­ten die 30 jun­gen Män­n­er und Frauen im Al­ter zwischen 16 und 26 Jahren auf die Ergeb­nisse auf­bauen, die sie zum Teil selbst vor Jahres­frist erar­beit­et hat­ten. Ge­mein­sam mit neuem In­put stan­den ge­gen Mit­tag mehr als ein halbes Dutzend Pro­jek­tideen auf den Flipcharts – von Dorf-TV und Ver­net­zungs­möglichkeit­en krea­tiv­er Köpfe bis hin zu Star­tUps und neuen Mo­bil­ität­sange­boten. In die en­gere Auswahl, die am Nach­mit­tag in­ten­siv disku­tiert wurde, schafften es sch­ließlich der „Par­ty­bus“ mit Ar­beit­sti­tel „Juck­el-Trip­per“, der junge Leute aus ländlichen Re­gio­nen ein­sam­melt und sie zu größeren Events bringt, und das so ge­nan­nte „Gap Year“-Pro­gramm, das jun­gen Men­schen in einem Jahr drei Prak­ti­ka in un­ter­schiedlichen Un­terneh­men er­möglicht.

Rauchende Köpfe

Rauchende Köpfe: Mit großem Engagement erarbeiteten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei UTOPiA 2016 Ideen und Projekte für die Zukunft ihrer Heimatregion (Foto: Südwestfalen Agentur)
Rauchende Köpfe: Mit großem En­gage­ment erar­beit­eten die Ju­gendlichen und jun­gen Erwach­se­nen bei UTOPiA 2016 Ideen und Pro­jekte für die Zukunft ihr­er Hei­ma­tre­gion (Fo­to: Süd­west­falen Agen­tur)

„Bei den Teil­neh­mern raucht­en sprich­wörtlich die Köpfe“, zeigte sich Dr. Stephanie Arens, Pro­jektlei­t­erin und UTOPiA-Ve­r­ant­wortliche bei der Süd­west­falen Agen­tur, beein­druckt vom En­gage­ment der jun­gen Leute, die aus allen fünf süd­west­fälischen Kreisen nach Let­mathe gekom­men waren. Nach dem er­fol­greichen Auf­takt des außergewöhn­lichen For­mats ging es dies­mal darum, die erar­beit­eten Pro­jek­tideen möglichst konkret fortzuführen und in ein re­al­ität­s­na­h­es Konzept zu über­führen. „Wir fordern viel von den Ju­gendlichen und jun­gen Erwach­se­nen“, so Stephanie Arens weit­er, „aber wir merken auch, dass sie Lust haben, et­was zu tun, sich zu en­gagieren und ihren Stand­punkt zu vertreten.“ Natür­lich könne nicht jede Idee ver­wirk­licht wer­den, aber: „Wenn wir in ab­se­h­bar­er Zeit einige Pro­jekte, die wir heute disku­tiert haben, um­setzen kön­nen, wäre das toll.“ Davon überzeugten sich un­ter an­derem auch Tho­mas Gemke, Lan­drat des Märkischen Kreis­es und Auf­sicht­s­ratsvor­sitzen­der der Süd­west­falen Agen­tur, sowie Dr. Karl Sch­nei­der als Lan­drat des Hoch­sauer­land­kreis­es. Beim Be­such der Ve­r­an­s­tal­tung sucht­en sie ak­tiv den „kurzen Draht“ zu den jun­gen Süd­west­falen und er­hiel­ten ei­nen guten Ein­druck davon, wie die heutige Ju­gend ihre Hei­ma­tre­gion wahrn­immt.

Auf einem guten Weg

(Foto: Südwestfalen Agentur)
(Fo­to: Süd­west­falen Agen­tur)


Auch Hu­ber­tus Win­ter­berg, Geschäfts­führ­er der Süd­west­falen Agen­tur, sie­ht „UTOPi­A“ auf einem guten Weg. „Nach dem starken Auf­takt der UTOPiA let­ztes Jahr in Hilchen­bach hat sich in die­sem Jahr gezeigt, dass es loh­nt, in dauer­haftem Dia­log mit den jun­gen Men­schen zu bleiben. Es ist wichtig, zukunfts­fähi­gen Pro­jek­ten die notwendige Zeit zur Ver­wirk­lichung zu geben.“ Sein be­son­der­er Dank galt erneut den Sparkassen in Süd­west­falen, die die Kon­ferenz mit ihr­er Un­ter­stützung er­möglicht­en, sowie der Rock + Pop Fab­rik Iser­lohn, die den per­fek­ten Rah­men für die be­liebte Ju­gend­w­erk­s­tatt bot.

Ausgabe 01/2017



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