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Business

H&R – 100 Prozent made in Lennestadt

Mit der Gründung von H&R Spezialfedern durch Werner Heine und Heinz Remmen im Jahre 1981 wurde ein neues Segment im Bereich der Fahrwerksfedern geschaffen.

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Die Idee, die zur Grün­dung der ei­ge­nen Fir­ma führte, war für die da­ma­lige Zeit sehr ungewöhn­lich. Denn neben der Her­stel­lung tech­nisch­er Fed­ern für die In­dus­trie woll­ten sie TÜV-geprüfte Fahr­w­erksfed­ern für die Tie­fer­le­gung von Au­tos pro­duzieren und diese un­ter der Marke H&R auf dem Zube­hör­markt etablieren. Dank der Idee der Un­terneh­mens­grün­der war H&R Spezialfed­ern der er­ste Fed­ern­her­steller weltweit, der Sportfed­ern für eine stetig wach­sende An­zahl von Fahrzeug­mod­ellen im ei­ge­nen Haus her­stellte und mit Gu­tacht­en auf dem Markt an­bi­eten kon­nte. Heute ist H&R ein­er der führen­den An­bi­eter in die­sem Markt­seg­ment. Mit ein­er neuen Pro­dukt­gruppe ge­lang es im Jahre 1991, den Zube­hör­markt der sportlichen Fahr­w­erk­skom­po­nen­ten ein weit­eres Mal zu über­raschen: mit von H&R selbst en­twick­el­ten und ge­fertigten höhen­ver­stell­baren Gewin­de­fahr­w­erken für di­verse Fahrzeug­typen – eben­falls mit Tei­legu­tacht­en! Die Ein­führung von Sportfed­ern mit ABE – All­ge­meine Be­trieb­ser­laub­nis – im Jahre 1993 sollte die Branche erneut in Er­s­tau­nen versetzen. H&R Spezialfed­ern wuchs unaufhalt­sam. En­twick­lung, Fahrver­such, Kon­struk­tion und Pro­duk­tion waren von An­fang an un­ter einem Dach zusam­menge­fasst und sorgten da­mals wie heute für kurze Entschei­dungswege und sehr flex­i­ble Fer­ti­gungs­möglichkeit­en. Im Ge­gen­satz zu an­deren Markt­be­gleit­ern ist H&R als einziges Un­terneh­men in der Lage, kom­plette Fahr­w­erk­s­lö­sun­gen, al­so Fed­ern, Dämpfer und Sta­bil­isa­toren, im ei­ge­nen Be­trieb zu ferti­gen und abzus­tim­men. Das gilt natür­lich auch für die zu­vor er­wäh­n­ten Gewin­de­fahr­w­erke sowie die H&R TRAK+ Spurver­breiterun­gen. Mit sportlichen Fahr­w­erk­s­lö­sun­gen für weit über 2.000 ver­schie­dene Fahrzeug­mod­elle ist das aktuelle H&R-Pro­gramm eines der größten weltweit. Der Bau eines Hochre­gal­lagers mit über 10.000 Palet­ten­plätzen sicherte zu­dem den Er­halt der kom­plet­ten Lo­gis­tik im ei­ge­nen Haus – auch bei dem in der Zwischenzeit enor­men Ver­san­daufkom­men. Aber auch Au­to­mo­bil­her­steller setzen für di­verse Son­der­mod­elle auf das Know-how und die Flex­i­bil­ität von H&R. So ge­hören Her­steller wie Porsche, AMG Mercedes, Volk­swa­gen, MI­NI und BMW zum Kun­denkreis der Lennestädter Fe­d­er­man­u­fak­tur. Zahl­reiche Siege bei den 24 Stun­den von Le Mans sowie Nür­bur­gring, acht DTM-Meis­ter­schaften mit BMW, Mercedes und Au­di, Se­rie­naus­rüster im Porsche Cup, tech­nisch­er Part­n­er von BMW Mo­tor­s­port und seit fast 20 Jahren bei HWA Mercedes, Gewinn der FIA GT-Welt­meis­ter­schaft mit Porsche, der FIA Ral­ly-Welt­meis­ter­schaft und der FIA Ral­ly­cross WM … um hi­er nur einige zu nen­nen. Im Bereich Tech­nische Fed­ern en­twick­elt und pro­duziert H&R in Lennes­tadt Fed­ern für An­wen­dun­gen in na­hezu allen Bereichen der Tech­nik, so z.B. für Flugzeuge, U-Bah­nen, Seil­bah­nen oder für Züge. Aber auch in ganz alltäglichen Din­gen, wie et­wa einem Gara­gen­tor-Sch­wing­mech­anis­mus, kom­men Fed­ern von H&R zum Ein­satz.

H&R Mediz­in­tech­nik


Ein weit­er­er ein­drucksvoller Be­weis für die Kom­pe­tenz der H&R-Fe­d­er­mach­er ist der bei Knochen­brüchen einge­set­zte flex­i­ble Markraum­sta­bil­isa­tor BONE­HE­LIX®. Die Idee dazu stammt von einem renom­mierten Un­fallchirur­gen, dem allerd­ings ein Spezial­ist zur Her­stel­lung dies­er He­lix fehlte. Durch ei­nen Zu­fall fan­den Wern­er Heine und der Chirurg zusam­men und en­twick­el­ten ge­mein­sam den Markraum­sta­bil­isa­tor. BONE­HE­LIX® ist eine Al­ter­na­tive zum üblichen steifen Mark­nagel. Denn bei dessen Ein­brin­gung, einem ro­hen Ein­sch­la­gen mit einem Ham­mer, wird das Knochen­mark des oh­ne­hin schon lädierten Knochens zusät­zlich geschädigt.
Die BONE­HE­LIX® hinge­gen wird scho­nend einge­dre­ht, win­det sich wie eine Spi­rale um das Knochen­mark herum und besch­le­u­nigt so nach­weis­lich die Heilung. Hinzu kommt die wis­sen­schaftliche Erken­nt­nis, dass eine mikro­phy­si­ol­o­gische Be­we­gung an der Frak­tur die Pro­duk­tion der so­ge­nan­n­ten Os­teoblas­ten – für die Knochen­bil­dung zuständige Zellen – an­regt und den Zei­traum bis zur voll­ständi­gen Heilung eben­falls deut­lich verkürzt. Den H&R-Tech­nik­ern ge­lang die En­twick­lung der He­lix aus chirur­gischem Im­plan­tat­s­tahl mit der ge­nau definierten Mikroflex­i­bil­ität, die der Chirurg vorgegeben hatte. Seit der pos­i­tiv­en Be­w­er­tung der klinischen Er­probungsphase wird BONE­HE­LIX® bei der Op­er­a­tion von Schaft­frak­turen langer Röhren­knochen er­fol­greich einge­set­zt. Zu­dem soll eine neue Un­ter­suchung die mögliche Ver­wen­dung zur Eig­nung als Sta­bil­isierung bei Os­teo­porose­p­a­tien­ten er­forschen.

Der Gewinn des In­dus­triepreis­es im Jahre 2017 zeugt von der In­no­va­tion­skraft der Lennestädter


Heute beschäftigt H&R über 120 Mi­tar­beit­er im Werk Lennes­tadt. Pro­duziert wird aussch­ließlich hi­er. Dem Trend zur Fer­ti­gung in Bil­li­glohn­län­dern fol­gt H&R nicht, son­dern sichert so die Ar­beit­s­plätze im Stammw­erk. Hinzugekom­men ist eine ei­gene Ver­triebs-Nied­er­las­sung in den USA. H&R ist über Im­por­teure weltweit in mehr als 60 Län­dern vertreten. Die Geschäfts­führung liegt in der Hand der bei­den Grün­der­fam­i­lien, die in er­ster und zweit­er Gen­er­a­tion die Geschicke der Fir­ma ge­mein­sam leit­en. Stolz sind sie auch auf ihre Belegschaft, die wie eine Fam­i­lie zusam­men­hält und von de­nen jed­er Tag für Tag sein Bestes gibt.
Eben 100 Prozent made in Lennes­tadt!

Kontakt

Kontaktdaten
H&R Spezialfedern GmbH
Elsper Straße 36 · 57368 Lennestadt
Telefon: 02721/92600 · Telefax: 02721/10708
info@h-r.com · www.h-r.com

Ausgabe 07/2017



WEITERE INHALTE

Danny Chr. Remmen und Helena Heine, Geschäftsführer der H&R Medizintechnik GmbH
Danny Chr. Remmen und Helena Heine, Geschäftsführer der H&R Medizintechnik GmbH