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Business

Baukonjunktur mit positiven Aussichten

Vom Eigenheim bis zur Umgehungsstraße – in keiner Branche sind die Aufgaben so vielfältig wie im Baugewerbe. Mit rund 2,5 Millionen Beschäftigten ist die Branche ein wichtiger Konjunkturindikator.

Kaum eine an­dere Branche gibt uns all­ge­mein so viel An­lass zum alltäglichen Wehk­la­gen wie die Bauin­dus­trie. Schon am frühen Mor­gen re­gen wir uns über den Stau auf der Au­to­bahn auf, der uns vor der großen Brück­en­baustelle wied­er 30 Minuten Zeit und Ner­ven kostet. Dann sitzen wir im Büro und schauen rüber zur lär­men­den Fir­men-Großbaustelle, die uns Konzen­tra­tion und Ner­ven kostet und nach Feier­abend stellen wir fest, dass die Hand­w­erk­er mit der Ren­ovierung des heimischen Badez­im­mers auch nicht so weit gekom­men sind wie ge­plant. Das kostet zusät­zlich – Ge­duld und Ner­ven!
Dabei kann es doch kaum et­was Schöneres geben als eine Baustelle. Es ist ein­fach eine Frage der Per­spek­tive – et­was Neues ent­ste­ht, Ka­puttes wird re­pari­ert und Altes auf den mod­ern­sten Stand ge­bracht. Und Krea­tiv­ität spielt dabei auch noch eine Rolle. Kaum ein Stadt­bild, das heute nicht von min­destens einem Baukran geprägt wird. Wenn ge­baut wird, ist das doch das beste Zeichen für eine gut laufende Wirtschaft.

Jet­zt sch­nell in­vestieren


Die Häusle­bauer un­ter uns haben das Wohl und We­he der ei­ge­nen Baustelle sicher­lich am un­mit­tel­barsten er­lebt, denn sie hat­ten das fi­nanzielle Risiko für jede Verzögerung und je­den Baustill­s­tand per­sön­lich zu tra­gen. Aber die Vi­sion vom bald ferti­gen Heim nach den ganz ei­ge­nen Vorstel­lun­gen war im­mer wied­er Mo­ti­va­tion genug, die sch­wierige Zeit in Matsch und Staub zu über­ste­hen. Zu­mal ger­ade in den let­zten Jahren für den pri­vat­en Woh­nungs­bau traumhafte Vo­raus­set­zun­gen herrscht­en, in Form von his­torisch nie­dri­gen Bau­fi­nanzierungszinsen. Doch diese Zeit­en schei­nen nun zu Ende zu ge­hen. Mit stei­gen­den Bauzinsen und einem gleichzeiti­gen An­stieg der Preise im Baugewerbe wird das Ei­gen­heim zuneh­mend teur­er. Grund genug für viele Bauwil­lige, sich jet­zt noch kurzentschlossen den Traum von den ei­ge­nen vi­er Wän­den zu er­füllen?
In Zeit­en von Fi­nanzkrisen und un­sicher­er Börse­nen­twick­lung sucht manch ein In­ves­tor sein An­lage­heil noch sch­nell in einem Im­mo­bilien­pro­jekt, das gleichzeitig eine sichere Gel­dan­lage bei halb­wegs nie­dri­gen Zinsen und eine sin­n­volle In­vesti­tion für die Al­tersvor­sorge zu sein ver­spricht. Jet­zt, wo das Baugeld be­gin­nt teur­er zu wer­den, stei­gen die Kred­i­tan­fra­gen bei den Banken. In der Fi­nanzbranche spricht man gar von Torsch­luss­panik. Ei­gen­tums­woh­nun­gen sind in nicht weni­gen Neubaupro­jek­ten schon in der Konzept­phase ausverkauft, lange bevor über­haupt der Grund­stein gelegt wurde. Es gibt aber auch Ex­perten, die zu Ruhe und Be­son­nen­heit mah­nen. Sie prog­nos­tizieren auch für die näch­sten Jahre noch gün­stige Zins- und Fi­nanzierungsange­bote.

Woh­nungs­man­gel in den Städten

Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes e. V.
Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewen­stein, Präsi­dent des Zen­tralver­bands des Deutschen Baugewerbes e. V.


Aus Sicht der Im­mo­bilie­nen­twick­ler und der Bauin­dus­trie sich­er eine kom­fort­able Si­t­u­a­tion, denn in­vesti­tion­swil­lige Bauher­ren und damit Ar­beit am Bau scheint es genug zu geben – und zwar nicht nur beim Ei­gen­heim. Die Lebenser­war­tung der Men­schen steigt, Sin­gle-Haushalte ge­hören mehr und mehr zum Lebens­mod­ell, und zwar insbe­son­dere in den Städten, wo der Woh­nungs­man­gel durch weitere Zuwan­derung kont­inuier­lich stei­gende Mi­eten mit sich bringt. „Nach Ein­schätzung des Deutschen Mi­eter­bun­des fehlen in Deutsch­land im Au­gen­blick eine Mil­lion Woh­nun­gen. Wir brauchen auch Sozial­woh­nun­gen“, bek­lagte DMB-Geschäfts­führ­er und Press­e­sprech­er Ul­rich Rop­ertz die Si­t­u­a­tion im Dezem­ber 2014 in einem WDR-Hör­funk-Fea­ture mit dem Ti­tel „Woh­nen in Deutsch­land – Die lukra­tiv­en Geschäfte mit dem Man­gel“. Und zu die­sem Zeit­punkt hatte die aktuelle Flüchtlingsproble­matik mit einem zusät­zlichen, sechsstel­li­gen Woh­nungsbe­darf ja ger­ade erst be­gon­nen.
„Viele der jet­zt zu uns kom­men­den Flüchtlinge wer­den auf Dauer bei uns bleiben und benöti­gen sch­nell kostengün­sti­gen Woh­n­raum. Vo­raus­set­zun­gen sind aber eine deut­liche Verkürzung der Pla­nungs- und Geneh­mi­gungsver­fahren und die konse­quente Aus­nutzung der Möglichkeit­en, die das Ver­gaberecht jet­zt schon für Not­la­gen vor­sie­ht“, erk­lärte Michael Knip­per, Haupt­geschäfts­führ­er des Hautver­ban­des der Deutschen Bauin­dus­trie, An­fang Septem­ber mit Hin­weis auf die be­son­dere Dringlichkeit der nun zusät­zlich an­ste­hen­den Auf­gaben für seine Branche im Hoch­bau. Hinzu kom­men In­ves­tionss­taus beim Straßen­bau, drin­gend notwendige Sanierungsar­beit­en an Brück­en, Erneuerungsar­beit­en an über­al­terten Ka­nal­sys­te­men, neue Strom­lei­tungs­trassen quer durch die Re­pub­lik, die Mod­er­nisierung unser­er Kom­mu­nika­tion­swege mit sch­nellen Bre­it­band-Ka­bel­netzen und so weit­er. Der Bauauf­gaben gibt es wahr­lich genug – wer packt sie an?

Größter Ar­beit­ge­ber Deutsch­lands

Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen 
Bauindustrie e. V., Berlin
Tho­mas Bauer, Präsi­dent des Hauptver­ban­des der Deutschen Bauin­dus­trie e. V., Ber­lin

Mit rund 2,5 Mil­lio­nen Beschäftigten bezeich­net sich die Baubranche als größter Ar­beit­ge­ber der deutschen Volk­swirtschaft. So un­ter­schiedlich die Auf­gaben „am Bau“, so vielfältig auch die Aus­rich­tung der rund 75.000 Un­terneh­men des Bauhaupt­gewerbes, die zumeist in den großen Ver­bän­den ZDB und HDB, beide mit Sitz in Ber­lin, or­gan­isiert sind. Der Zen­tralver­band Deutsch­es Baugewerbe bezeich­net sich als größter und äl­tester Baus­pitzen­ver­band, der in Deutsch­land rund 35.000 in­hab­erge­führte Bau­un­terneh­men ver­tritt. Der Hauptver­band der Deutschen Bauin­dus­trie um­fasst als Dachver­band 13 Lan­desver­bände und 5 Fachver­bände. Er repräsen­tiert die In­teressen von ca. 2.000 großen und mit­tel­ständischen Un­terneh­men der deutschen Bauin­dus­trie. Beide Ver­bände neh­men je­doch für sich in An­spruch, für alle 75.000 Be­triebe des Bauhaupt­gewerbes zu sprechen, das in der Bauwirtschaft für die Ro­h­bau-Gew­erke Hoch- und Tief­bau sowie für den Straßen­bau zuständig ist. Laut amtlich­er Wirtschafts-Statis­tik un­ter­schei­det man die­sen Bausek­tor vom Baunebengewerbe mit den Aus­bau-Auf­gaben der Haustech­nik­er, Maler, Tapezier­er und Schrein­er sowie vom Bauhilfs­gewerbe, zu dem alle Gew­erke gezählt wer­den, die nur in­di­rekt an den Bau­maß­nah­men beteiligt sind, wie Bau­tran­s­port, Bau­reini­gung oder Bauent­sor­gung.
Unge­fähr 730.000 Men­schen ar­beit­en in den un­ter­schiedlichen Gew­erken des Bauhaupt­gewerbes, wobei rund 71 Prozent ihr­er Ar­beit­ge­ber dem klas­sischen Hand­w­erk ange­hören. „Drei Vier­tel der Ge­samtbeschäftigten des Baugewerbes sind im Hand­w­erk tätig. Ent­sprechend hoch ist auch der An­teil, den das Baugewerbe bei der Aus­bil­dung des Beruf­s­nach­wuch­s­es leis­tet“, so der ZDB.
In sein­er „Bauprog­nose 2015“ ging der ZDB zu Jahres­be­ginn von einem er­warteten Um­satz­plus der Branche von ins­ge­samt zwei Prozent auf 101 Mil­liar­den Eu­ro aus und sah damit, er­st­mals seit dem Jahr 2000, wied­er die 100-Mil­liar­den-Eu­ro-Marke er­reich­bar (sie­he Gra­fik 1). Dem­nach soll­ten die Um­sätze im Bereich Woh­nungs­bau deut­lich­er Wach­s­tums­mo­tor im Ver­gleich zum Wirtschafts­bau sein, wobei der Ver­band mit Blick auf die rück­läu­fige Zahl der Bau­geneh­mi­gun­gen für Ein­fam­i­lien­häus­er (im Zei­traum Jan. – Okt. 2014 mi­nus drei Prozent im Vor­jahresver­gleich) den Ges­choss­woh­nungs­bau als treibende Kon­junk­turkraft aus­machte. Hi­er lag das Geneh­mi­gungs­plus in den er­sten zehn Mo­nat­en 2014 bei zehn Prozent: „Trotz des deut­lichen Aufwärt­strends der ver­gan­ge­nen Jahre wer­den wir bei den Fertig­stel­lun­gen auch 2015 das be­darfs­deck­ende Niveau von 250.000 Woh­nein­heit­en ger­ade ein­mal er­reichen. Die De­fizite aus den Vor­jahren sind damit freilich noch lange nicht aufge­holt“, so der ZDB in sein­er Prog­nose für den Woh­nungs­bau.

Zu wenig öf­fentliche In­vesti­tio­nen

Ulrich Ropertz, Geschäftsführer und Pressesprecher Deutscher Mieterbund e. V., Berlin
Ul­rich Rop­ertz, Geschäfts­führ­er und Press­e­sprech­er Deutsch­er Mi­eter­bund e. V., Ber­lin

Für die En­twick­lung beim Wirtschafts­bau legte der Ver­band den Fokus auf die ge­samtwirtschaftliche Wach­s­tum­s­rate, die von Sachver­ständi­gen und Wirtschafts­forsch­ern zu Jahres­be­ginn zwischen 1,0 und 1,5 Prozent prog­nos­tiziert wurde. Im Vor­jahresver­lauf gab es keine ein­deutige Ten­denz. Eine starke Auf­tragszu­nahme beim Tief­bau stand im Wider­spruch zu einem rück­läu­fi­gen Trend bei den Bau­geneh­mi­gun­gen: „Das deut­lich­ste Geneh­mi­gungs­plus verzeich­neten im ver­gan­ge­nen Jahr die Fab­rik- und Werk­s­tatt­ge­bäude mit + 15 Prozent. Schwach en­twick­elt haben sich hinge­gen die Di­en­stleis­tungs­bereiche. Bei Han­dels- und Lagerge­bäu­den war bei den Bau­geneh­mi­gun­gen nur Stag­na­tion zu verzeich­nen, bei den Büro­ge­bäu­den so­gar ein zweis­tel­liger Rück­gang.“ Als Hoff­nungsträger er­scheint hi­er der Wirtschaft­stief­bau, der vo­raus­sichtlich von In­vesti­tion­spro­gram­men des Bun­des für den Eisen­bahn-Aus­bau pro­f­i­tieren wird.
Allerd­ings ver­spricht sich der Ver­band von den erneut zu er­war­ten­den Reko­rd-Steuerein­nah­men von Bund, Län­dern und Ge­mein­den nicht au­to­ma­tisch ei­nen In­vesti­tionsschub bei öf­fentlichen Bau­maß­nah­men: „Ein Blick in die Ver­gan­gen­heit zeigt lei­der, dass wir uns da­rauf nicht ver­lassen dür­fen. Seit dem Vorkrisen­jahr 2008 stie­gen die Steuerein­nah­men bis 2014 um 16,7 Prozent an, während das Um­satz­plus im öf­fentlichen Bau lediglich bei 7,4 Prozent lag.“ Der Ver­band bek­lagte Aus­gabekürzun­gen der öf­fentlichen Hände zu Las­ten der In­vesti­tio­nen in die Bun­des­fern­s­traßen, die auch die Auf­s­tock­ung bei den Bun­desschie­nen­we­gen nicht auf­fan­gen könne.

Kleck­ern statt Klotzen

Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e. V., Berlin
Michael Knip­per, Haupt­geschäfts­führ­er des Hauptver­ban­des der Deutschen Bauin­dus­trie e. V., Ber­lin

Mit Blick auf die Bun­des­län­der prog­nos­tizierte der Ver­band lediglich stag­nierende Bauaus­gaben, während sich die an­ste­hen­den Bauaus­gaben der Ge­mein­den für die Branche als klein­er Hoff­nungsträger er­weisen kön­n­ten: „Nach der Prog­nose des Deutschen Städte­tages wollen diese ihre Bausau­gaben um rund zwei Prozent er­höhen.“
Wie sehr re­gio­nale Un­ter­schiede in die Branch­e­nen­twick­lung des Bauhaupt­gewerbes durchzusch­la­gen schei­nen, zeigte sich erst vor eini­gen Wochen, als der Bauin­dus­trie­ver­band Nor­drhein-West­falen e. V. meldete: „NRW beg­nügt sich auf Straßen und Brück­en in den näch­sten Jahren mit dem Prinzip ‚k­leck­ern statt klotzen‘. Während Bay­ern Au­to­bah­nen baut, ent­ste­hen in NRW Ort­sumge­hun­gen. An­gesichts des prog­nos­tizierten Verkehr­swach­s­tums fällt Nor­drhein-West­falen zwangs­läu­fig im­mer weit­er zurück. Schuld ist der nach wie vor beste­hende Pla­nungs­not­s­tand im Land“, so Prof. Beate Wie­mann, Haupt­geschäfts­führerin des Bauin­dus­trie­ver­ban­des Nor­drhein-West­falen, in Düs­sel­dorf. Michael Groschek, Min­is­ter für Bauen, Woh­nen, Stad­ten­twick­lung und Verkehr des Lan­des sowie dem Lan­des­be­trieb Straßen NRW, sei es ihr­er Mei­n­ung nach nicht gelun­gen, eine aus­reichende An­zahl bau­reifer Pro­jekte vorzuweisen, um an dem 2,7 Mil­liar­den In­vesti­tions­paket nen­nen­sw­ert par­tizipieren zu kön­nen, das Bun­des-Verkehrs­min­is­ter Alexan­der Do­brindt den Län­dern für den Bun­des­fern­s­traßen­bau of­feri­ert habe. Prof. Beate Wie­mann ver­mutet, das sch­licht Per­so­naleng­pässe die Ur­sache für ges­toppte Pro­jekt­pla­nun­gen seien: „Wer zu wenig Plan­er hat, kann Pro­jekte nicht zur Bau­reife führen. Als Bauin­dus­trie Nor­drhein-West­falen haben wir das seit Jahren angemah­nt.“ Ist das dicke Mi­nus von 8,5 Prozent in der aktuellen Anal­yse der NRW-Baukon­junk­tur (sie­he Gra­fik 2) die Quit­tung für diese Si­t­u­a­tion?

Pos­i­tive Kon­junk­turen­twick­lung

Prof. Beate Weimann, Hauptgeschäfts-führerin des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen e. V., Düsseldorf
Prof. Beate Wei­mann, Haupt­geschäfts-führerin des Bauin­dus­trie­ver­ban­des Nor­drhein-West­falen e. V., Düs­sel­dorf

Trotz der beschriebe­nen Sch­wierigkeit­en sind die Aus­sicht­en in Nor­drhein-West­falen pos­i­tiv: „Die gut laufende Kon­junk­tur hat der NRW-Bauwirtschaft im er­sten Hal­b­jahr 2015 ein or­dentlich­es Auf­trags­plus beschert. Einzig die Zurück­hal­tung der öf­fentlichen Hand trübt das Bild“, kom­men­tiert Prof. Beate Wie­mann die Kon­junk­turzahlen der Mo­nate Jan­uar bis Ju­ni 2015. Beim Tief­bau und den öf­fentlich ve­r­ant­worteten Bau­maß­nah­men, von der Straße bis zum Hoch­bau, steck­en die Bau­maschi­nen fest, während insbe­son­dere beim Woh­nungs- und im Wirtschafts-Hoch­bau die Bau-Un­terneh­men über­durch­sch­nittlich beschäftigt sind. Auch der „son­stige öf­fentliche Tief­bau“ sorgt mit einem zweis­tel­li­gen prozen­tualen Zuwachs für eine gute En­twick­lung. Hi­er sind Ka­nalar­beit­en sowie Ka­bel­netz- oder Strom­lei­tungs-Ver­le­gun­gen im Auf­trag kom­mu­naler An­bi­eter ge­meint.

Em­rich Wels­ing I re­dak­tion@­sued­west­falen-ma­n­ag­er.de

Ausgabe 08/2015



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