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Studie belegt: Südwestfalen ist ein starker Standort

Gute Wirtschaftskraft belegt Südwestfalens besonderes Profil in NRW

Bild oben: Mehr als 154 Weltmarktführer sind ein deutliches Zeichen der Wirtschaftskraft Südwestfalens. (Foto: Paul Masukowitz)
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Süd­west­falen ist und bleibt ein wichtiger Eckpfeil­er der nor­drhein-west­fälischen Wirtschaft. Das ge­ht deut­lich aus der Anal­yse der wirtschaftlichen Lage her­vor, die NRW-Wirtschafts­min­is­ter Gar­relt Duin jet­zt in Düs­sel­dorf vorstellte. Die Süd­west­falen Agen­tur sie­ht sich mit der Studie in ihrem Be­streben bestätigt, die Re­gion mit einem akzen­tuierten Mar­ket­ing und durch­dacht­en Pro­jek­ten im Bereich der re­gio­nalen En­twick­lung zu stärken und wett­be­werbs­fähig zu po­si­tionieren. Die Wirtschaft brummt, sink­en­der Bevölkerungszahlen zum Trotz. Das ist ein­er der Kern­sätze der Un­ter­suchung, die so­wohl für die Re­gion als auch für das Land ins­ge­samt ein pos­i­tives Bild zeich­net. Süd­west­falen verzeich­net im Re­gio­nen­ver­gleich den wei­taus höch­sten An­teil an Beschäftigten im so ge­nan­n­ten Sekundären Sek­tor, al­so in der In­dus­trie, im Bauwe­sen und Hand­w­erk. Die Her­stel­lung von Me­t­allerzeug­nis­sen sowie Me­t­allerzeu­gung und –bear­bei­tung macht rund 46 Prozent der Beschäftigten im ve­rar­bei­t­en­den Gewerbe aus; wom­it Süd­west­falen weit über dem Lan­des­durch­sch­nitt von 25 Prozent liegt. Eben­falls ein Top-Wert: die Her­stel­lung von elek­trisch­er Aus­rüs­tung mit 7,5 Prozent – bei 4,9 Prozent im lan­desweit­en Ver­gleich. Kom­biniert man die mit 5,7 Prozent rel­a­tiv geringe Ar­beit­s­losigkeit (NRW: 8,0 Prozent) im Jahr 2015 und die ho­he Beschäf­ti­gungsquote von 53,2 Er­werb­stäti­gen je 100 Ein­woh­n­er, so erk­lärt dies mi­tun­ter auch die über­durch­sch­nittliche Kaufkraft von 104 In­d­ex­punk­ten je Haushalt (NRW = 100). Im Zehn-Jahres-Trend verzeich­net Süd­west­falen ei­nen An­stieg des Brut­toin­land­spro­duktes (BIP) um 27,7 Prozent (NRW: 26,1 Prozent). Das BIP pro Ein­woh­n­er stieg seit 2004 so­gar um 36,5 Prozent (NRW: 29,9 Prozent).

Studie belegt: Re­gio­nal­mar­ket­ing kommt be­son­dere Be­deu­tung zu

Mehr als 154 Weltmarktführer sind ein deutliches Zeichen der Wirtschaftskraft Südwestfalens.
(Foto: Paul Masukowitz)
Mehr als 154 Welt­markt­führ­er sind ein deut­lich­es Zeichen der Wirtschaft­skraft Süd­west­falens. (Fo­to: Paul Ma­sukowitz)

Deut­lich wird in der Studie, der Dat­en des Ar­beit­skreis­es Er­werb­stäti­gen­rech­nung des Bun­des und der Län­der“ durch IT.NRW zu­grunde liegt, allerd­ings auch der prog­nos­tizierte Bevölkerungs­rück­gang. Dem­nach wird die Ein­woh­n­erzahl Süd­west­falens bis 2040 um 12,5 Prozent schrumpfen – NRW-weit lediglich um 0,8 Prozent. Dies be­t­rifft vor allem die ar­beits­fähige Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren, die dann mit 52,9 Prozent nur noch gut die Hälfte (2014: 62,1 Prozent) der Ge­samt­bevölkerung aus­macht. „Per­spek­tivisch“, so heißt es in der Anal­yse des Min­is­teri­ums, „kön­nte das ver­ringerte Ar­beit­skräfteange­bot die weitere wirtschaftliche En­twick­lung brem­sen.“ Hu­ber­tus Win­ter­berg, Geschäfts­führ­er der Süd­west­falen Agen­tur, sie­ht die Un­ter­suchungsergeb­nisse als Bestä­ti­gung der bish­er geleis­teten Ar­beit, gleichzeitig mache sie aber auch die Her­aus­forderun­gen sicht­bar, vor de­nen die Re­gion in den kom­men­den Jahren ste­ht. „Süd­west­falen hat auf­grund der Branchen­spezial­isierung in be­son­derem Maße von der Clus­ter- und Leit­markt­s­trate­gie des Lan­des pro­f­i­tiert, un­ter an­derem mit dem Auf­bau des Net­zw­erks Draht oder der Un­ter­stützung des Kun­st­stoffin­sti­tuts Lü­den­scheid.“ Ger­ade die Bevölkerungsen­twick­lung mache aber deut­lich, wie wichtig die Fort­set­zung der im Rah­men der RE­GIO­NALE 2013 be­gonne­nen Ar­beit ist, und zwar mit gut durch­dacht­en Pro­jek­ten und ein­er auf breit­er Ba­sis an­gelegten Zukunftss­trate­gie. Deut­lich werde in die­sem Ergeb­nis auch, dass die Re­gion nur im ge­mein­sa­men Schul­ter­sch­luss der fünf Kreise sowie der heimischen Wirtschaft er­fol­greich sein kann. Dem Verein „Wirtschaft für Süd­west­falen“ mit in­zwischen knapp 230 Mit­glied­sun­terneh­men als Träger des Re­gio­nal­mar­ket­ings komme dabei eine be­son­dere Be­deu­tung zu. „Im­mer mehr Un­terneh­mer erken­nen, wie wichtig es ist ge­mein­sam an einem Strang zu zie­hen“, er­läutert Marie Ting, Lei­t­erin Re­gio­nal­mar­ket­ing und Kom­mu­nika­tion bei der Süd­west­falen Agen­tur. Mit den vielfälti­gen Re­gio­nal­mar­ket­ing-Maß­nah­men im Rah­men der bekan­n­ten „Alles echt!-Kam­pag­ne“ sei Süd­west­falen auf einem sehr guten Weg, das Be­wusst­sein für die starke Wirtschaft­s­re­gion, die at­trak­tiv­en Ar­beit­ge­ber und die her­vor­ra­gen­den Lebens- und Ar­beitsbe­din­gun­gen zu schär­fen. Das klare Ziel des Re­gio­nal­mar­ket­ings: „Wir möcht­en dafür Fach- und Führungskräfte mit ihren Fam­i­lien für die Re­gion begeis­tern, unserem Nach­wuchs in Süd­west­falen die Per­spek­tiv­en aufzei­gen und Men­schen, die kom­men, auch langfristig hi­er bin­den“, so Ting. Aktuell en­twick­elt die Süd­west­falen Agen­tur eine „Vi­sion 2030“ und bereit­et die Be­wer­bung Süd­west­falens um die RE­GIO­NALE 2022 bzw. 2025 vor, um die En­twick­lung der Re­gion nach­haltig und mit der notwendi­gen Durch­sch­lagskraft vo­ranzutreiben.

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Ausgabe 08/2016



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