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Nur Lecken ist billiger!

Lohnt sich eine Frankiermaschine? Ja, immer! Aber was kostet eine Vernünftige?

Die Deutsche Post schreibt auf ihr­er In­ter­net­seite: „Schon ab 10 Sen­dun­gen loh­nt sich die An­schaf­fung ein­er Frankier­mas­chine.“ Wir mei­nen: Eine Frankier­mas­chine loh­nt sich im­mer und für jedes noch so kleine Un­terneh­men. Denn Brief­marken wirken ein­fach un­pro­fes­sionell und hin­ter­lassen sch­nell den Ein­druck eines Klei­n­un­terneh­mens oder Start-ups. Sich­er kann es bei einem aus­gek­lügel­ten Werbe­mail­ing auch mal Sinn machen mit ein­er aus­ge­sucht­en oder so­gar selbst ges­tal­teten Brief­marke (gibt es alles bei der Deutschen Post) aufzutrumpfen. Die gewöhn­liche Rech­nung und die Geschäft­sko­r­re­spon­denz wirken aber ein­fach bess­er in einem frankierten Um­sch­lag. Weil die meis­ten Leute lie­ber mit Pro­fis ar­beit­en und die – vielleicht so­gar noch selb­st­g­eleckte Brief­marke – ge­nau da­nach nicht aussie­ht. Außer­dem spart man viel Ar­beit­szeit für das müh­same Aufk­leben der richti­gen Brief­marken und den Weg zum Pos­tamt und muss sich keine Ge­danken um die sichere Auf­be­wahrung des Zah­lungs­mit­tels Brief­marke machen. Auch wenn im Dig­i­talzei­tal­ter sicher­lich im­mer weniger klas­sische Briefe geschrieben und ver­schickt wer­den, so wer­den diese doch nie ganz weg­fall­en. Außer­dem müssen auch Päckchen, Warensen­dun­gen, Brief­marken und Ein­schreiben frankiert wer­den – und die ge­hen nur sch­w­er als E-Mail-An­hang raus. Es loh­nt sich al­so für jedes Un­terneh­men, sich beim The­ma „Frankieren“ pro­fes­sionell aufzustellen. Wir haben uns den Markt der Frankier­maschi­nen in Deutsch­land ange­se­hen und fünf gute Mit­telk­lasse-Maschi­nen der führen­den Her­steller ver­glichen:

  • Franko­typ-Pos­talia
  • Fra­ma
  • Neo­post
  • Pit­ney Bowes
  • Tele­frank

Wir haben von je­dem Her­steller eine Mas­chine aus­gewählt, die min­destens 25 Briefe je Minute frankieren kann, dazu eine in­te­gri­erte Waage hat und auch ver­schie­dene Kosten­stellen ver­wal­ten kann. So viel vorab: Alle aus­gewähl­ten Maschi­nen haben durch­weg gute tech­nische Tes­turteile, z.B. vom Branchen­magazin Facts. Wir ge­hen al­so davon aus, dass alle fünf Frankier­maschi­nen ein­wand­frei funk­tionieren und se­hen uns nur an, welche Kosten die Maschi­nen im Ein­satz verur­sachen. Und hi­er gibt es deut­liche Un­ter­schiede. Wir haben die mo­natlichen Mi­etkosten, die Ser­vicekosten und die laufen­d­en Kosten für Ton­er bzw. Farb­bän­der ver­glichen. Wir kon­tak­tierten alle Her­steller di­rekt, er­hiel­ten von vi­er Her­stellern di­rekt Ange­bote ab Werk, der Her­steller Tele­frank ließ durch ei­nen Fach­händler in unser­er Re­gion an­bi­eten. Faz­it: Für ein mo­natlich­es Frankier­vol­u­men von weniger als 742 Sen­dun­gen sch­nei­det die Pit­ney Bowes im Ver­gleich­stest am besten ab. Ab 743 Sen­dun­gen gewin­nt den Kosten­ver­gleich­stest die Fran­co­typ Pos­talia.

Ausgabe 09/2016



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