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Business

Die Versicherungs-Manufaktur

Das Carl Jaspers Versicherungskontor ist Spezialist für individuelle Industrieversicherungen und zählt auch so manchen Weltmarktführer aus Südwestfalen zu seinen Mandanten.

Bild oben: Carl-Jaspers-Geschäftsführer Ralf Berger und Markus Müller (r.)
Wenn der Scha­dens­fall einge­treten ist und die Ver­sicherung die Scha­dens­summe in ko­r­rek­ter Höhe zahlt, hat der Ver­sicherungs­mak­ler ei­nen guten Job ge­macht – so die lan­dläu­fige Mei­n­ung. Die 25 Ver­sicherungs­mak­ler des Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tors ver­fol­gen je­doch ei­nen breit­eren An­satz. „Im Vorder­grund ste­ht die Vermei­dung kri­tisch­er Si­t­u­a­tio­nen. Der Ver­sicherungs­fall ist meist mit Pro­duk­tions­beein­träch­ti­gun­gen ver­bun­den, die sich unsere Man­dan­ten nicht er­lauben kön­nen“, sagt Ralf Berg­er, geschäfts­führen­der Ge­sellschafter des Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tors. „Auch wenn ein guter Ver­sicherungsschutz nur die zweitbeste Lö­sung ist, ist er je­doch nach wie vor das zen­trale El­e­ment der Scha­dens­ab­sicherung.“
Ähn­lich wie Recht­san­wälte, Steuer­ber­ater oder Wirtschaft­sprüfer ar­beit­et das Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tor aussch­ließlich auf Hon­o­rar­ba­sis. Das Vergü­tungs­mod­ell un­ter­schei­det sich fun­da­men­tal von dem der meis­ten an­deren Ver­sicherungs­mak­ler, die vom Ver­sicher­er eine Pro­vi­sion für die ver­mit­tel­ten Ver­sicherun­gen er­hal­ten. Je höher die vom Kun­den zu zah­len­den Ver­sicherungs­beiträge, des­to höher die Pro­vi­sion des Mak­lers. „Wir wer­den je­doch un­ab­hängig von der Höhe der Ver­sicherungs­beiträge – und zwar di­rekt von unserem Man­dan­ten – bezahlt“, un­ter­streicht Markus Müller, eben­falls geschäfts­führen­der Ge­sellschafter des Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tors. „Dies ist eine ganz be­wusste Entschei­dung. Denn nur so kön­nen wir In­teressenkon­f­lik­ten vor­beu­gen und voll und ganz das In­teresse unser­er Man­dan­ten im Sinne der Scha­densver­hü­tung und -ab­sicherung vertreten.“

In­di­vi­du­elle Ver­sicherungs­lö­sun­gen

Carl-Jaspers-Geschäftsführer 
Ralf Berger und Markus Müller (r.)
Carl-Jaspers-Geschäfts­führ­er Ralf Berg­er und Markus Müller (r.)

„Wenn wir ein Man­dat überneh­men, stellen wir dem Un­terneh­mer eine ganz ein­fache Frage: ‚Was hält Sie nachts vom Sch­lafen ab?‘“, berichtet Ralf Berg­er. „Uns­er Ziel ist es nun, die wun­den Punkte her­auszufin­d­en und das Scha­den­s­risiko auf ein akzept­a­bles Maß zu re­duzieren.“ Die Gründe für sch­lecht­en Sch­laf sind vielfältiger Na­tur: Maschi­nen­bruch, Feuer, Dieb­s­tahl, Über­f­lu­tun­gen, Haf­tungs­risiken, Rück­ruf­pro­gramme und vie­les mehr. „Kein mit­tel­ständisch­er Geschäfts­führ­er hat Lust, sich einge­hen­der mit die­sen Fra­gen zu beschäfti­gen“, fügt Markus Müller hinzu. „Um­so wichtiger ist es, die Prozesse, Probleme und Bedürfnisse des Kun­den di­rekt auf An­hieb zu ver­ste­hen.“ Dies ist auch der Grund dafür, dass beim Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tor nur Ver­sicherungs­mak­ler mit min­destens 15 und durch­sch­nittlich 25 Jahren Beruf­ser­fahrung ar­beit­en. So in­di­vi­du­ell wie die Bedürfnisse der Man­dan­ten, so in­di­vi­du­ell sind auch die Ver­sicherungs­lö­sun­gen. „Bei uns gibt es keine Ver­sicherungspro­dukte von der Stange“, sagt Ralf Berg­er. „Vielmehr ver­ste­hen wir uns als Ver­sicherungs­man­u­fak­tur: Jed­er Ver­sicherungsver­trag wird in­di­vi­du­ell zwischen Man­dant, Mak­ler und Ver­sicherungs­ge­sellschaft ges­tal­tet. Wir überneh­men gewis­ser­maßen die Rolle der aus­ge­lagerten Ver­sicherungs­abteilung unser­er Kun­den, in­dem wir die passen­den Pro­dukte einkaufen, ohne von der Höhe des Einkaufsvol­u­mens zu pro­f­i­tieren.“ Sämtliche Risiken eines In­dus­trie­un­terneh­mens abzudeck­en wäre wed­er tech­nisch möglich noch wirtschaftlich sin­n­voll. Ziel ist es vielmehr, geeignete Maß­nah­men zu er­greifen, um die Wahrschein­lichkeit von Scha­dens­fällen zu re­duzieren und deren Aus­maß zu be­grenzen. Ex­is­tenzbe­dro­hende Si­t­u­a­tio­nen gilt es von vorn­herein auszusch­ließen und dabei die Ver­sicherungs­beiträge möglichst sin­n­voll zu re­duzieren. Lie­ber un­ten den Selb­st­be­halt ein wenig er­höhen, um nach oben hin auf der sicheren Seite zu sein. Grund­lage ist eine um­fassende und de­tail­lierte Risiko- und Be­darf­s­a­nal­yse durch die Ex­perten des Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tors. Da­rauf auf­bauend wer­den ganzheitliche Sicher­heits- und Ver­sicherungskonzepte erar­beit­et, welche gleicher­maßen der in­di­vi­du­ellen Sicher­heit­s­lage wie auch dem per­sön­lichen Ab­sicherungs- und Sicher­heitsbedürf­nis ent­sprechen. „Eine gründliche Risiko­a­nal­yse und ein um­fassen­des Risk Ma­n­age­ment sind enorm wichtig“, ist Ver­sicherung­s­ex­perte Ralf Berg­er überzeugt. Für den Kun­den zahlt sich der ho­he Aufwand in bar­er Münze aus. Denn je bess­er die Ver­sicher­er das Risiko ein­schätzen kön­nen, des­to weniger Puf­fer müssen sie bei der Berech­nung der Ver­sicherungs­beiträge ein­pla­nen; auch wer­den Risiken frühzeitig erkan­nt und kön­nen eli­miniert oder zu­min­d­est re­duziert wer­den. Hi­er­durch steigt der Wert des Un­terneh­mens. Hinzu kommt: Um die Ver­sor­gungs­sicher­heit des ei­ge­nen Un­terneh­mens zu er­höhen, wollen zahl­reiche Ab­neh­mer pro­duzieren­der Un­terneh­men nicht nur bei Beschaf­fung, Pro­duk­tion und Qual­ität­skon­trolle mitre­den, son­dern auch beim Risk Ma­n­age­ment. Und dies aus gutem Grund:

Lie­fer­aus­fälle kön­nen das Aus be­deuten


„Unsere Man­dan­ten kom­men sch­w­er­punkt­mäßig aus der mit­tel­ständischen In­dus­trie“, erk­lärt Markus Müller. „Viele sind Welt­markt­führ­er, viele kom­men aus Süd­west­falen, dem Sieger­land und dem Rhein­land. Bei dies­er Kat­e­gorie von Un­terneh­men spielt die Ab­sicherung der Lie­fer­fähigkeit eine über­ge­ord­nete Rolle. Denn wer et­wa große Au­to­mo­bil­her­steller be­lie­fert, muss höch­ste Qual­ität just in time lie­fern. Lie­fer­aus­fälle wer­den nicht ge­duldet, kön­nen sie doch – wie zulet­zt bei VW ein­drucksvoll zu se­hen – ganze Werk­s­linien still­ste­hen lassen. Nicht nur die ex­or­bi­tan­ten Ver­tragss­trafen sind ex­is­tenzbe­dro­hend. Viel sch­lim­mer ist es, dass diese Kun­den dauer­haft weg­brechen.“
Dabei ist der Teufel ein Eich­hörnchen. Es muss nicht gleich die ganze Fab­rik ab­bren­nen, um ei­nen ex­is­tenzbe­dro­hen­den Pro­duk­tion­saus­fall zu be­wirken. Oft­mals sind es feh­lende Er­satzteile für hoch spezial­isierte Maschi­nen oder kleine Bauteile, an de­nen das große Ganze scheit­ert.
„Bei unser­er Risiko­prü­fung ste­hen die Lie­ferzeit­en und Lie­fer­kon­di­tio­nen von Er­satzteilen und Kom­po­nen­ten da­her ganz oben auf der Lis­te“, sagt Berg­er. Diese Scha­densver­hü­tungs­berichte sind Schwach­stel­le­n­a­nal­y­sen. Sie zei­gen auf, wo das Un­terneh­men ver­let­zlich ist. „Die Beauf­tra­gung eines Ver­sicherungs­mak­lers ist da­her eine Ver­trauens­sache“, so Geschäfts­führ­er Ralf Berg­er. „Wir sind uns der ho­hen Ve­r­ant­wor­tung be­wusst und haben unsere IT-Sys­teme ex­tra vom Bun­des­nachrich­t­en­di­enst auf ihre Sicher­heit prüfen lassen.“

Lange Mak­ler­tra­di­tion

Mitarbeiterstab des Versicherungskontors Carl Jaspers (einige Mitarbeiter fehlen)
Mi­tar­beit­er­stab des Ver­sicherungskon­tors Carl Jaspers (einige Mi­tar­beit­er fehlen)

Ge­grün­det wurde das Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tor bere­its 1900 in Ham­burg und kann somit – mit ein­er kurzen Un­ter­brechung von 2002 bis 2005 – auf eine über 100-jährige Geschichte zurück­blick­en. Ralf Berg­er und Markus Müller haben, wie auch zahl­reiche Mi­tar­beit­er, bere­its vor vielen Jahren beim Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tor als Ver­sicherungs­mak­ler ange­fan­gen. „Der Name Carl Jaspers ste­ht für eine lange Tra­di­tion an­spruchsvoller Mak­lertätigkeit, für langjährige, ver­trauensvolle Geschäfts­bezie­hun­gen zu zahl­reichen renom­mierten Kun­den und Ver­sicherun­gen sowie für ei­nen pro­fes­sionellen Stab an Mi­tar­beit­ern, so­dass wir es 2005 gewis­ser­maßen als unsere Verpflich­tung und Auf­gabe an­sa­hen, die­s­es tra­di­tion­s­reiche Haus im Sinne der Grün­derväter er­fol­greich weit­erzuführen“, erk­lärt Berg­er.
Als selb­st­ständi­ges Mak­lerun­terneh­men ist das Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tor eine Part­n­er­schaft mit den Ver­sicherungs­mak­lern der Gruppe Martens & Prahl einge­gan­gen. Hi­er kön­nen die Köl­n­er Ver­sicherungspro­fis auf das Wis­sen und die Er­fahrun­gen von 700 weit­eren Kol­legin­nen und Kol­le­gen zurück­greifen. Hinzu kom­men zahl­reiche ex­terne Ex­perten. „Neh­men Sie das Beispiel Iran“, sagt Müller und führt aus: „Hi­er ergeben sich aktuell span­nende Möglichkeit­en für süd­west­fälische Mit­tel­ständler. Ei­nen ei­ge­nen Ex­perten vorzuhal­ten wäre je­doch nicht sin­n­voll. Da­her greifen wir auf ex­terne Fach­leute zurück, welche die Lage vor Ort per­sön­lich ken­nen und tat­säch­lich beurteilen kön­nen.“ Die meis­ten Man­dan­ten des Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tors haben Nied­er­las­sun­gen im Aus­land. Über die Part­n­er des TRC-Net­zw­erks (Trust Risk Con­trol) mit über 25.000 Mi­tar­beit­ern in über 75 Län­dern ver­fü­gen die Köl­n­er Ex­perten für In­dus­triev­er­sicherun­gen weltweit über Part­n­er vor Ort, so­dass län­derüber­greifende Sicher­heit­skonzepte und Ver­sicherungs­lö­sun­gen in­di­vi­du­ell erar­beit­et und ange­boten wer­den kön­nen. „Wie die ein­sch­lägi­gen Er­fahrun­gen aus ent­sprechen­den Scha­dens­fällen je­doch gezeigt haben, ist die Durch­set­zung der An­sprüche im Aus­land deut­lich an­spruchsvoller als die reine Ver­trags­ges­tal­tung. Hi­er ver­fü­gen wir über er­probte Kon­struk­tio­nen“, so Ralf Berg­er. Für mit­tel­ständische In­dus­trie­un­terneh­men und Welt­markt­führ­er ist das Carl Jaspers Ver­sicherungskon­tor da­her ein ver­läss­lich­er Part­n­er. Nicht nur in Süd­west­falen, son­dern weltweit.

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Carl Jaspers Versicherungskontor GmbH Köln
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Ausgabe 08/2016